Das tut uns leid – GEMA fordert Gebühr für eingebettete Youtube-Videos

Das tut uns leid – GEMA fordert Gebühr für eingebettete Youtube-Videos

Wer auf seinem Blog oder seiner Homepage oft Youtube-Videos einbettet wird vermutlich bald sich nach einer Alternative umschauen müssen, es sei denn er ist bereit Geld dafür zu bezahlen.

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Streit zwischen GEMA und Youtube eskaliert weiter

Streit zwischen GEMA und Youtube eskaliert weiter

Die Streitigkeiten zwischen Youtube und der GEMA ( Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte ) dehnt sich weiter aus.

Jetzt hat die GEMA eine Unterlassungsklage eingereicht, die die Videoplattform und Google-Tochter Youtube zwingen soll, die berüchtigten Hinweise bei gesperrten Videos (siehe Bild) zu ändern oder zu entfernen. Vermutlich soll damit die negative Meinungsentwicklung der Nutzer gegenüber der GEMA wohl eingeschränkt werden. Bisher wurden allerdings auch viele Videos von Youtube selbst vorzeitig gesperrt, um dem Kontrahenten weniger Angriffsfläche zu bieten.2013-01-28_172813

Gleichzeitig erschien nun eine Seite im Netz, die sehr visuell darstellt, wie groß der Anteil der in Deutschland nicht erreichbaren Videos tatsächlich ist. Das erschreckende Ergebnis: 61,5% der Titel sind hierzulande verboten. Eine derartige Zensur durch Urheberrechtsinhaber gibt es sonst in keinem Land weltweit. Auch wurde ein großer Teil der Videos gesperrt, die durch die Urheber hochgeladen wurden. In solchen Fällen übergeht die GEMA Künstler geradezu.

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Quellen: t3n, http://apps.opendatacity.de/gema-vs-youtube/, YouTube